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Deva
04.08.04, 19:15
Wer oder was ist ein Magier?

Ich habe nun schon viele Menschen kennengelernt, die sich selbst als Magier bezeichneten und solche, die sich zwar nicht als solche bezeichneten, aber deutlich machten, dass sie gerne welche wären.

Es gab da mehrere Kategorien, nach denen man sie unterscheiden könnte. Die, die Geld für ihre "Künste" nehmen und die, die kein Geld nehmen. Aber das meine ich hiermit eigentlich gar nicht. Die Frage ist wohl eher, was Magie eigentlich ist. Ist Magie der Wille? Energie? Etwas Übernatürliches? Oder ist sie einfach angewandte Psychologie? Sicherlich mag man sich hierüber streiten, doch genaugenommen gibt es keine sinnvolle Bezeichnung dafür. Schließlich kann man Magie als etwas bezeichnen, das vorhanden, aber unbeschreiblich ist. Gut, aber was ist dann wiederum ein Magier? Jemand, der die Magie zu nutzen versteht. Versteht wirklich jeder sich selbst als Magier bezeichnende Mensch die Magie bzw. kann er sie nutzen? Schauen wir uns doch mal ein paar Beispiele an...

Die Menschen, die Geld für ihre Künste nehmen, ist größtenteils nicht mehr zu helfen. Sie führen wilde Magie in den Privaträumen einer angeblich verfluchten Person durch (bestenfalls) oder stellen per Internet ein Ritual zur Verfügung, welches die geschädigten gefälligst zu machen haben. Manchmal führen sie dann auch bei sich zu Hause Rituale durch, die der geschädigten Person dann helfen soll - obwohl die beiden nichteinmal ein Wort gewechselt haben (schlimmstenfalls). Diese Rituale sind meistens sehr teuer und größtenteils Wirkungslos. Die Wirkung, die erziehlt wurde, geschah dann meistens mittels eines psychologischen Tricks. Für mich sind diese Menschen keine Magier, sondern allenfalls Abzocker. Das Problem ist nur, dass die Menschen, die ein echtes Problem haben, dieses auch nicht durch die Pseudo-Magier gelöst werden können. Dadurch bekommen die "echten" Magier natürlich ein kleines Problem. Denn wie will man einem Menschen klar machen, dass er nun gerade auf einen Psychotrick reingefallen ist? Muss das jedoch ein "echter" Magier überhaupt? Will ein "echter" Magier überhaupt Anerkennung für seine Taten?

Nehmen wir nun die Personen, die sich als Magier bezeichnen. Meistens werfen sie mit vielen hochgestochenen Begriffen um sich, weil sie das eine oder andere Buch oder meinentwegen auch viele Bücher gelesen haben. Diese Leute halten sich meistens für die größten und besten Magier weit und breit. Sie erzählen viel von irgendwelchen Sprüchen, die sie verwenden und das deren Rituale wohl die wirkungsvollsten schlechthin sind. Leider - zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht - ist es mit deren Wissen nicht so weit her. Sie haben Ihr Wissen meistens
nur aus Büchern und dubiosen Zeitschriften. Selten kennen diese Menschen die wahre Bedeutung von den Sprüchen, die sie so daherreden und selbst wenn sie es wissen, ist fraglich, ob sie wissen, welche Bereiche des Unterbewusstseins oder des Bewusstseins angesprochen werden sollten bzw. in welche Richtung die Magie führt, die sie dann anwenden. Ob deren Magie funktioniert - wenn sie denn überhaupt mal ein Ritual abgehalten haben - ist eher fraglich. Meistens haben sie dann irgendwelche seltsamen Dinge gesehen, die ja ach so faszinierend sind, aber meistens fassen sie ebendiese Erlebnisse nicht in Worte. Da wird dann etwas von Arkandisziplin dahergeredet und davon, das man ja nicht erzählen darf, was man getan und erlebt hat, weil es ja sonst nicht wirken würde. Wenn man dann allerdings doch mal Einen erwischt, der ein Ritual durchgeführt hat UND noch dazu von seinen Erlebnissen erzählt, sind es bestenfalls irgendwelche Astralreisen, die von persönlicher Bedeutung sein könnten (wenn man die Deutung beherrschen würde), meistens jedoch sind diese Erlebnisse völlig ohne jegliche Bewegung. Vielleicht verändern diese Menschen etwas für sich persönlich, selten aber im Umfeld etwas. Meistens ist hier "nur" angewandte Psychologie im Spiel (wobei ich hier die Psychologie nicht schlecht gemacht werden soll, denn nützlich ist sie allemal).

Dann gibt es die Personen, die anderen immer einreden wollen, dass deren Magie wirkungslos ist und sie den alleinigen Schlüssel zur Macht besitzen. Diese Menschen geben selten bis gar keine Informationen raus sondern sie erzählen anderen immer nur, dass diese keine Ahnung hätten. Auf bestimmte bzw. gezielte Fragen kommt dann nur die Antwort, dass man sich doch dem Orden/Coven/was auch immer anschließen soll und man dann in die geheimen Informationen eingeweiht wird. Meistens geschieht dann auch dort kaum bis wenig. Rituale werden dann im stillen Kämmerlein der einzelnen Leute abgehalten und man erhält allenfalls Fragmente an Informationen - falls es überhaupt welche gibt. Meistens sind es irgendwelche mystischen Erklärungen, die angeblich eine tiefere Wahrheit enthalten sollen. Dennoch geben sich diese Menschen als große Magier aus, die alles andere in den Schatten stellen würde. Sollen sie jedoch ein Ritual durchführen, das wirklich etwas bewegt, hält dies allenfalls für ein paar Tage. Tiefergehende Erfolge haben meistens keinen Erfolg.

Desweiteren gibt es Menschen, die einen gewissen Helferkomplex haben. Sie wissen zwar, dass sie selbst keine Dinge bewegen können, sie wissen aber, wie das ganze theoretisch funktioniert. Sie geben furchtbar gute Ratschläge, die meistes ohne Ende hilfreich sind. Allerdings würden diese Menschen selbst kein Ritual praktizieren wollen und/oder können. Diese Menschen helfen Suchenden, auf den eigenen Weg zu finden, sind jedoch meistens selbst nicht in der Lage, sich selbst zu helfen. Meiner Meinung nach sind diese Menschen keine Magier - würden sich allerdings u. U. als solche bezeichnen.

Die Personen, die tatsächlich magisch was auf dem Kasten haben, wollen meistens eher unerkannt bleiben. Sie reden wenig von ihrer Magie und versuchen allenfalls, andere auf ihrer Suche zu unterstützen und ihnen
Hilfestellungen zu geben. Sie würden niemals ein vorgegebenes Korsett den anderen Menschen versuchen anzudrehen. Diese Menschen bewegen meistens schon mittels Gedankenkraft riesige Dinge und unmengen
an Energie. Diese Menschen haben dann auch meistens wenig Ahnung von großen Ritualen, fremden Schriften und Symbolstudien. Meistens werden sie denunziert, weil sie ja keine Ahnung hätten bzw. erstmal lernen sollten, was denn dies oder jendes bedeutet. Das interessiert diese Menschen jedoch - wenn überhaupt - nur im Anfangsstadium. Dort sind solche Menschen ein wenig verunsichert von den vielen tollen Tipps und Ratschlägen die andere Leute abgeben, während sie selbst wirken, wies ihnen gerade in den Kram passt. Allenfalls stellen sie sich ein paar Dinge zum Wohlfühlen in dem Raum, mit denen sie einfach besser von der Alltagswelt loslassen können. Diese Menschen brauchen auch kein großes Brimborium, keine wilden Waffen, Kerzen, Räucherungen oder sonstige Dinge. Sie SIND einfach - genauso wie Magie einfach IST.

__________________________________________________ ___________
Dieser Text stellt meine persönliche Meinung/Erfahrung dar und hat damit keine Allgemeingültigkeit.
Manche Passagen sind bitte mit einem Augenzwinkern (da ein wenig überzogen dargestellt) hinzunehmen.
Diskussionen über diesen Text sind ausdrücklich erwünscht - jedoch keine Beleidigungen und bösartigen Anspielungen.

Cara-Lashtal
21.12.05, 12:33
Wer oder was ist ein Magier?

Ich stell das mal vorweg, Liebe Deva das nichts was ich hier sage böse gemeint ist, auch wenn ich vielleicht nicht in jedem Punkt mit dir einer meinung bin.

Ich bin eine Zauberin. Ich nenne mich so weil ich die Weiblicheform von Magier, also Magierin saudoof finde.

Ich habe nun schon viele Menschen kennengelernt, die sich selbst als Magier bezeichneten und solche, die sich zwar nicht als solche bezeichneten, aber deutlich machten, dass sie gerne welche wären.

Ohja solche sind mir auch schon einige begegnet.

Es gab da mehrere Kategorien, nach denen man sie unterscheiden könnte. Die, die Geld für ihre "Künste" nehmen und die, die kein Geld nehmen.

Aus der magischen Schule aus der ich komme gibt es einen Codex:
"Sie sind jedoch alle durch den ursprünglichen und grundsätzlichen Eid des Ordens gebunden, ihre Energien der Unterstützung ihrer Untergebenen (Anvertrauten) im Orden zu widmen. Jene, die die Belohnung ihrer Befreiung für sich selbst entgegennehmen, sind nicht mehr länger innerhalb des Ordens."

Es gibt nur eine Ausnahme, das ist der Heiler, den dieser braucht seine körperliche Kraft um zu heilen, deshalb kann er keiner geregelten Arbeit nachgehen. Er/sie darf also Geld oder entschädigung annehmen.


Aber das meine ich hiermit eigentlich gar nicht. Die Frage ist wohl eher, was Magie eigentlich ist. Ist Magie der Wille? Energie? Etwas Übernatürliches? Oder ist sie einfach angewandte Psychologie?

Man benötigt einen starken Willen um Magie auszuüben. Für übernatürlich halte ich das nicht Magie ist Leben, Lebensenergie. Das Spiel und die Arbeit mit diesen Energien macht die Fähigkeit zu Zuabern aus. Für sich selbst und für andere.

Für mich sind diese Menschen keine Magier, sondern allenfalls Abzocker.

jo seh ich auch so - und naja du soltest bei deinem Urteil immer auch bedenken das da eine Nachfrage ist. Ich weis wovon ich rede, wenn so "durchgeknallte" seltsame anfragen stellen und dir nee Menge Kohle bieten für ein kleines Ritualchen, das ich ja durchaus in fünfminuten aus dem ärmelschütteln könnte. Geiler Stundenlohn...naja im Ernst ich bemühe mich so Leute fern zu halten!

Denn wie will man einem Menschen klar machen, dass er nun gerade auf einen Psychotrick reingefallen ist? Muss das jedoch ein "echter" Magier überhaupt? Will ein "echter" Magier überhaupt Anerkennung für seine Taten?

Nun jedem Mensch sein Himmelreich, pflegte meine Großmutter zu sagen. Es ist sehr schwer einem menschen klar zu machen das er gerade einem abzocker aufgessen ist und in manchen Fällen hilft diese "Behandlung" ja auch, der Glaube der Leuts versetzt eben doch Berge und wenns ihnen gut tut warum dann dagegen gehen. Klar gibt es richtig üble Sachen, aber auch hier "es gehören zwei dazu" (Deva, ich habe früher auch nicht so gedacht und meinte gegen Abzocker vorgenen zu müssen - heute denke ich das manche sich tatsächlich brauchen!)

Eine Zauberin wie ich braucht eine Sippe um zu wirken. Eine Gemeinschaft sonst verkümmern die Fähigkeiten weil sie nicht gebraucht werden. Anerkennung? Hum doch in gewisserweise brauche ich auch Anerkennung, aber nicht dafür das ich Zauberin bin - sondern wenn etwas gewirkt hat und wenn es gut gewirkt hat - also für meine Taten nicht für meine Position!

Nehmen wir nun die Personen, die sich als Magier bezeichnen. Meistens werfen sie mit vielen hochgestochenen Begriffen um sich, weil sie das eine oder andere Buch oder meinentwegen auch viele Bücher gelesen haben.

Ich würde hier gerne unterscheiden und das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, nicht jeder Magier, Zauberin die die okkulten Wissenschaften studierte ist ein "Sprücheklopfer". Können wir uns darauf einigen?

Sie haben Ihr Wissen meistens nur aus Büchern und dubiosen Zeitschriften. Selten kennen diese Menschen die wahre Bedeutung von den Sprüchen, die sie so daherreden und selbst wenn sie es wissen, ist fraglich, ob sie wissen, welche Bereiche des Unterbewusstseins oder des Bewusstseins angesprochen werden sollten bzw. in welche Richtung die Magie führt, die sie dann anwenden. Ob deren Magie funktioniert - wenn sie denn überhaupt mal ein Ritual abgehalten haben - ist eher fraglich.

Jo solche gibt es in der Tat. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, aus meiner gesellinen Zeit und aus Zeiten derer die ich zu Gesellen geführt habe, das in diesem Zeitraum zwischen Lehrling und Geselle - man irgendwie sehr am Rad dreht, man sich besonders gut fühlt und allen Überlegen - dieser Höhenflug sollte durch einen guten führenden meister/in beendet werden - geschieht das nicht - ist das was du beschreibst die Folge. Und besonderes im Esoterisch, aber auch im magischen bereich ist hier ganz schon viel gefuscht worden was Initiationen angeht. Sowas ist halt nicht ohne...

Da wird dann etwas von Arkandisziplin dahergeredet und davon, das man ja nicht erzählen darf, was man getan und erlebt hat, weil es ja sonst nicht wirken würde.

Nun es gibt in der Tat, arbeiten über die ich nicht spreche, doch dann deute ich das auch nicht an. Da ist der kleine Unterschied begraben.

Vielleicht verändern diese Menschen etwas für sich persönlich, selten aber im Umfeld etwas. Meistens ist hier "nur" angewandte Psychologie im Spiel (wobei ich hier die Psychologie nicht schlecht gemacht werden soll, denn nützlich ist sie allemal).

Nun ja es ist gesünder zu einem Modernen Magier = Therapeuten zu gehen, statt irgendwelche seltsamen Experimente mit Magie zu machen. In manchen magischen Bereichen kann das durchaus in die nächste Pyshadrie führen.

Diese Menschen geben selten bis gar keine Informationen raus sondern sie erzählen anderen immer nur, dass diese keine Ahnung hätten. Auf bestimmte bzw. gezielte Fragen kommt dann nur die Antwort, dass man sich doch dem Orden/Coven/was auch immer anschließen soll und man dann in die geheimen Informationen eingeweiht wird.

Die sind putzig. Aber irgendwie sterben die auch nicht aus!

Meistens geschieht dann auch dort kaum bis wenig. Rituale werden dann im stillen Kämmerlein der einzelnen Leute abgehalten und man erhält allenfalls Fragmente an Informationen - falls es überhaupt welche gibt.

Also im bereich der Saturnmagie bin ich gerade dabei solche dibiosen Aussagen aufzubrechen. Solche Elite Vorstellungen - das ist aber unsere Magie führte nur zu einer Inzucht und Fäulnis. Wenn dich da was interesiert hier ein Link: http://www.magica-universalis.de/generalritual.html

Crowley hat hier auch hervorangende Arbeit geleistet.

Tiefergehende Erfolge haben meistens keinen Erfolg.

Es geht nicht um Erfolg!

Sie geben furchtbar gute Ratschläge, die meistes ohne Ende hilfreich sind. Allerdings würden diese Menschen selbst kein Ritual praktizieren wollen und/oder können. Diese Menschen helfen Suchenden, auf den eigenen Weg zu finden, sind jedoch meistens selbst nicht in der Lage, sich selbst zu helfen. Meiner Meinung nach sind diese Menschen keine Magier - würden sich allerdings u. U. als solche bezeichnen.

Hum - ein Magier der keine Rituale benutzt oder explizit auf solche verzichtet wie der Eismagier - wie soll sojemand/frau sich Magier nennen? Dem kann ich nicht folgen. Ich kenne solche Leute, die nennen sich dann aber eher: Lebensberater

Die Personen, die tatsächlich magisch was auf dem Kasten haben, wollen meistens eher unerkannt bleiben. Sie reden wenig von ihrer Magie und versuchen allenfalls, andere auf ihrer Suche zu unterstützen und ihnen
Hilfestellungen zu geben.

Dem würde ich nur ganz bedingt zustimmen wollen. Obwohl ich einen gewissen Bekanntheitsgrad habe -bin ich keine schlechte Zauberin!

Diese Menschen bewegen meistens schon mittels Gedankenkraft riesige Dinge und unmengen an Energie.

Jup das gehört zum Handwerk. Aber dazu brauchst du auch jemand der dir zeigt wies geht. Auch die Magie kommt gelegendlich nicht ohne "Mund zu Ohr" Lehren aus.

Diese Menschen haben dann auch meistens wenig Ahnung von großen Ritualen, fremden Schriften und Symbolstudien.

Nein, dem stimme ich ganz und gar nicht zu!

Meistens werden sie denunziert, weil sie ja keine Ahnung hätten bzw. erstmal lernen sollten, was denn dies oder jendes bedeutet. Das interessiert diese Menschen jedoch - wenn überhaupt - nur im Anfangsstadium.

Nun das sollte erstmal jeden Interesieren der einen Weg in den geistesgebieten einschlägt. Natürlich wird nicht jeder Magier oder Zauberin der eine magische Lehre macht - in dem sinde hast du recht, das den dann später andere Dinge interesieren. Aber dann ist es kein magier mehr, keine Zauberin, sondern Priester oder Heiler - ich habe den Eindruck das du hier keine Unterscheidung triffst, ist das so?

Dort sind solche Menschen ein wenig verunsichert von den vielen tollen Tipps und Ratschlägen die andere Leute abgeben, während sie selbst wirken, wies ihnen gerade in den Kram passt.

Nun ja - dann sollten sie sich aber auch nicht über die Turbulenzen beschweren in die sie geraten - wenn man mal ebenso "mit dem Feuer spielt". Jedoch gibt es viele Bereiche gerade im Esoterischen Raum, wo so ein Wirken ungefährlich ist. Wobei wenn mir jemand einfach mal so Riki schickt weil ihm danach ist - sollte er gute schilde haben, weil das geht dann ungefragt an den Absender zurück -und das kann weh tun!
Ich mag so was gar nicht!

Allenfalls stellen sie sich ein paar Dinge zum Wohlfühlen in dem Raum, mit denen sie einfach besser von der Alltagswelt loslassen können. Diese Menschen brauchen auch kein großes Brimborium, keine wilden Waffen, Kerzen, Räucherungen oder sonstige Dinge.

Es ist richtig das hier auch mit Magie gewirkt wird, aber ist das gleich indiz dafür Magier zu sein?

genauso wie Magie einfach IST.

Richtig Magie ist einfach - Magiere und Zauberinen jedoch werden von einer harten Ausbildung geformt.

Liebe Gruße
Cara-Lashtal

Deva
30.12.05, 02:33
Antwort folgt, ich hab dich nicht vergessen. Ich muss nur die Zeit zum Antworten finden ;-)

*winkes*

Deva

Cara-Lashtal
30.12.05, 16:51
Hallo Deva,

lass dir ruhig Zeit - das ist kein Thema was wegläuft.

Cara-Lashtal

Deva
31.12.05, 22:02
Hallo liebe Cara

Ich stell das mal vorweg, Liebe Deva das nichts was ich hier sage böse gemeint ist, auch wenn ich vielleicht nicht in jedem Punkt mit dir einer meinung bin.

Nur zur Info: Ich nehms nicht übel, wenn man anderer Meinung mit mir ist - solange man mich nicht krampfhaft vom Gegenteil meiner Meinung überzeugen will, sondern tatsächlich nur einen Austausch wünscht. Ich bin mir bei dir sehr sicher, dass es dir tatsächlich nur rein um Austausch geht - das vorweg ;-)

Ich bin eine Zauberin. Ich nenne mich so weil ich die Weiblicheform von Magier, also Magierin saudoof finde.

Gut. Schau, ich mache da keinen Unterschied. Mit Magier war für mich nur ein Mensch gemeint, der mit der Magie arbeiten kann/will/möchte. Ansonsten hätte ich mich stundenlang in irgendwelchen Bezeichnungen ergehen müssen, denn schließlich gibt es nicht nur Magier und Zauberinnen, sondern auch Schamanen, Voodoo-Priester, Hexen, Thelemiten, Saturnis usw. - um eben diesen ganzen Begriffswirrwar zu umgehen, habe ich das alles zum einfachen Wort "Magier" zusammengefasst. Die Begriffsdefinition ist für mich geschlechtsneutral weil ich - ich glaube im Gegensatz zu dir - nicht viel Wert darauf lege, dass alles als männlich/weiblich kenntlich gemacht wird.

@die sich selbst als Magier bezeichneten und solche, die sich zwar nicht als solche bezeichneten, aber deutlich machten, dass sie gerne welche wären.

Ohja solche sind mir auch schon einige begegnet.

*grinst* Bei mir liegt es momentan in der Natur der Sache und bei dir wahrscheinlich auch. Forenbetreiber magisch orientierter Foren begegnen häufig solchen Menschen ;-)

@Die, die Geld für ihre "Künste" nehmen und die, die kein Geld nehmen.

Aus der magischen Schule aus der ich komme gibt es einen Codex:
"Sie sind jedoch alle durch den ursprünglichen und grundsätzlichen Eid des Ordens gebunden, ihre Energien der Unterstützung ihrer Untergebenen (Anvertrauten) im Orden zu widmen. Jene, die die Belohnung ihrer Befreiung für sich selbst entgegennehmen, sind nicht mehr länger innerhalb des Ordens."

Es gibt nur eine Ausnahme, das ist der Heiler, den dieser braucht seine körperliche Kraft um zu heilen, deshalb kann er keiner geregelten Arbeit nachgehen. Er/sie darf also Geld oder entschädigung annehmen.

Hmm... da bin ich persönlich anderer Ansicht. Ich kann auch z. B. durch Reiki heilen, würde da aber kein Geld für nehmen. Das liegt daran, dass man beim Reiki nicht die eigene körperliche Kraft benötigt um einen Menschen zu heilen, sondern sich der universellen Energie - oder auch Magie - bedient, die sowieso überall herum schwirrt. Auch bevor ich in Reiki-Grade eingeweiht war, habe ich fürs heilen kein Geld genommen. Manchmal geht das natürlich auf die körperliche Ebene und schafft einen auch recht doll, aber letztlich kann ich mir ja selbst auswählen, ob ich heilen möchte oder nicht (thelemitischer Grundsatz, hehe). Mich hat jedoch meine Fähigkeit zu heilen auch nie davon abgehalten, einem geregeltem Beruf nachzugehen, daher kann ich diesen Grundsatz vielleicht auch nicht so ganz nachvollziehen. Was oder wen genau würdest du damit ansprechen? Wem würdest du explizit "erlauben" Geld für seine Künste zu nehmen?

Man benötigt einen starken Willen um Magie auszuüben. Für übernatürlich halte ich das nicht Magie ist Leben, Lebensenergie. Das Spiel und die Arbeit mit diesen Energien macht die Fähigkeit zu Zuabern aus. Für sich selbst und für andere.

*nickt* Wobei Magie für mich nicht "Lebensenergie" sondern allgemein "Energie" ist. Meine Energien, also die Energien mit denen ich arbeite, beziehe ich nicht aus meiner eigenen Lebensenergie oder der Lebensenergie anderer Menschen, sondern aus dem, was sowieso schon da ist. Das ganze Universum ist - wenn man es mal auf die kleinsten Teilchen herunterbricht - reine Energie. Ich habe vor einiger Zeit mal den Fehler gemacht, meine eigene Lebensenergie für die Magie zu nutzen, bin da jedoch recht bald an meine Grenzen gestoßen. Das möchte ich nicht noch einmal erleben - falls du verstehst was ich meine.

@Für mich sind diese Menschen keine Magier, sondern allenfalls Abzocker.

jo seh ich auch so - und naja du soltest bei deinem Urteil immer auch bedenken das da eine Nachfrage ist. Ich weis wovon ich rede, wenn so "durchgeknallte" seltsame anfragen stellen und dir nee Menge Kohle bieten für ein kleines Ritualchen, das ich ja durchaus in fünfminuten aus dem ärmelschütteln könnte. Geiler Stundenlohn...naja im Ernst ich bemühe mich so Leute fern zu halten!

Naja, solche Anfragen hatte ich auch zuhauf. Gerade Liebeszauber sind da ein beliebter Punkt, bei denen manche Menschen einen Haufen Kohle springen lassen würden. Ich habe anfangs immer gedacht, man würde den Leuten etwas gutes tun, wenn man sie fragt, wie es denn überhaupt zu der Situation gekommen ist und sie einfach mal fragt, was denn überhaupt los ist. Sie auch mal auf die ganz normalen Dinge hinweist wie "ruf doch einfach selbst an, wenn er sich nicht meldet"... Tja, leider wird man dann oft böse angemacht. Dann kam die Phase, wo ich sehr stark auf den thelemitischen Grundsätzen "beharrt" habe und mir gedacht habe, jeder muss selbst wissen, was er oder sie tut. Da habe ich dann einfach mal tatsächlich ein paar Liebeszauber online gestellt. Naja, der Enderfolg war dann, dass mir die Leute dann kein Geld mehr für den Liebeszauber geboten haben, sondern für die Ausführung des Liebeszaubers für sie. Ich bin mit dem Thema mittlerweile durch, denn irgendwie hab ich das Gefühl, dass viele gar nicht wirklich WOLLEN, dass sich die Situation ändert. Da hilft es manchmal einfach nur zuzuhören und abzuwarten... Ohje, jetzt bin ich vom Thema abgeschweift. :-)

@ Will ein "echter" Magier überhaupt Anerkennung für seine Taten?

Nun jedem Mensch sein Himmelreich, pflegte meine Großmutter zu sagen. Es ist sehr schwer einem menschen klar zu machen das er gerade einem abzocker aufgessen ist und in manchen Fällen hilft diese "Behandlung" ja auch, der Glaube der Leuts versetzt eben doch Berge und wenns ihnen gut tut warum dann dagegen gehen. Klar gibt es richtig üble Sachen, aber auch hier "es gehören zwei dazu" (Deva, ich habe früher auch nicht so gedacht und meinte gegen Abzocker vorgenen zu müssen - heute denke ich das manche sich tatsächlich brauchen!)

Oder mit anderen Worten: Jeder Mensch hat einen Grund für das, was er tut.
[Sieh auch den Absatz über diesem *ggg* - da bin ich dann ja doch nicht zu weit abgeschweift.]

Eine Zauberin wie ich braucht eine Sippe um zu wirken. Eine Gemeinschaft sonst verkümmern die Fähigkeiten weil sie nicht gebraucht werden. Anerkennung? Hum doch in gewisserweise brauche ich auch Anerkennung, aber nicht dafür das ich Zauberin bin - sondern wenn etwas gewirkt hat und wenn es gut gewirkt hat - also für meine Taten nicht für meine Position!

Hmm.. eine Sippe zum Wirken brauche ich nicht. Allerdings ist es ein schönes Gefühl, wenn man Menschen um sich herum hat, auf die man sich stützen kann wenn man sie braucht und die man selbst stützen kann, wenn man gebraucht wird. Das ist es ja, was ich an Kil-na-Cailleach so toll finde, wir stützen uns gegenseitig und mittlerweile haben wir ja schon einige Höhen und Tiefen hinter uns *g*

Anerkennung braucht jeder Mensch, da gebe ich dir recht. Aber letztlich sollte diese Anerkennung echt sein und nicht nur wegen der Titel, die man vielleicht mit sich herum trägt - und insofern gebe ich dir Recht.

Ich würde hier gerne unterscheiden und das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, nicht jeder Magier, Zauberin die die okkulten Wissenschaften studierte ist ein "Sprücheklopfer". Können wir uns darauf einigen?

Klar. Das wollte ich damit auch gar nicht ausdrücken. Ich wollte mit diesen Worten ausdrücken, dass viele dieser "Magier" (ich schreibe sie mit Absicht in Anführungszeichen) irgendwelche Fremdwörter verwenden, um hochgestochener und intelligenter als andere Menschen, die sich mit der magischen Arbeit beschäftigen zu wirken. Sich gegenseitig übertrumpfen wollen - und gerade das finde ich hat kein Magier nötig. Selbstverständlich ist es wichtig, sich auch mit der Theorie und der Herkunft zu beschäftigen, das habe ich ja auch getan. Aber wenn mich jemand nach der Bedeutung von irgendwas fragt, versuche ich das der Person so verständlich und einfach wie möglich zu erklären. Verstehst du, was ich meine?

Letztlich ist es auch wichtig zu wissen, dass ich mir in dem Text mal meinen ganzen Frust damals von der Seele geschrieben hatte ;-)

Jo solche gibt es in der Tat. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, aus meiner gesellinen Zeit und aus Zeiten derer die ich zu Gesellen geführt habe, das in diesem Zeitraum zwischen Lehrling und Geselle - man irgendwie sehr am Rad dreht, man sich besonders gut fühlt und allen Überlegen - dieser Höhenflug sollte durch einen guten führenden meister/in beendet werden - geschieht das nicht - ist das was du beschreibst die Folge. Und besonderes im Esoterisch, aber auch im magischen bereich ist hier ganz schon viel gefuscht worden was Initiationen angeht. Sowas ist halt nicht ohne...

Ja, das mag ein großes Manko sein. Ich habe oft das Gefühl, dass sich manche "Magier" nicht genügend erden... [Anm.: Ich spreche hier nur von manchen Magiern, nicht von allen ;-)]

@Arkandisziplin

Nun es gibt in der Tat, arbeiten über die ich nicht spreche, doch dann deute ich das auch nicht an. Da ist der kleine Unterschied begraben.

Naja, ich schätze du erzählst sie nicht, weil sie für dich sehr persönlich sind. Du sprichst das Thema dann aber auch einfach nicht an, richtig? Ich spielte auf die Leute an, die immer große Geheimniskrämerei machen und wo nix - aber auch wirklich gar nix - dahinter steckt. Sozusagen leere Geheimnisse...

Nun ja es ist gesünder zu einem Modernen Magier = Therapeuten zu gehen, statt irgendwelche seltsamen Experimente mit Magie zu machen. In manchen magischen Bereichen kann das durchaus in die nächste Pyshadrie führen.

Jep, da gebe ich dir recht. Gerade das Clientel sollte sich tatsächlich lieber zum Therapeuten begeben *ggg*

Die sind putzig. Aber irgendwie sterben die auch nicht aus!

*g*

Also im bereich der Saturnmagie bin ich gerade dabei solche dibiosen Aussagen aufzubrechen. Solche Elite Vorstellungen - das ist aber unsere Magie führte nur zu einer Inzucht und Fäulnis. Wenn dich da was interesiert hier ein Link: http://www.magica-universalis.de/generalritual.html

Das Ritual werde ich mir beizeiten mal in Ruhe durchlesen. Momentan habe ich jedoch nicht den Kopf dafür frei, da ich demnächst wieder einen Stapel von Prüfungen ablegen muss :-)

Crowley hat hier auch hervorangende Arbeit geleistet.

Joa, manche Dinge hat er schon sehr gut dargestellt. Wobei ich glaube, dass nicht er allein so vieles bewirkt hat, denn schließlich hatte er ja auch einen Haufen Menschen um sich herum, die ihn unterstützt haben, oder?

Es geht nicht um Erfolg!

Bei einem Ritual geht es nicht um Erfolg? *verwundert guckt* Ist nicht persönliche Weiterentwicklung auch ein Erfolg?

Hum - ein Magier der keine Rituale benutzt oder explizit auf solche verzichtet wie der Eismagier - wie soll sojemand/frau sich Magier nennen? Dem kann ich nicht folgen. Ich kenne solche Leute, die nennen sich dann aber eher: Lebensberater

Jep, es gibt aber auch welche, die schreiben sich das Wort Magier auf die Fahne. Die meinen, mit ihren Tipps und Ratschlägen hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen und wären die größten Magier... [Ouhje, der Frust kommt wieder hoch, entschuldige *gg*] Hier sei noch einmal gesagt, dass ich damit die Tätigkeiten dieser Menschen nicht abwerten will. Lebensberater sind allemal hilfreich, nur eben meiner Meinung nach nicht unbedingt Magier. Sie haben andere wichtige Qualitäten.

Dem würde ich nur ganz bedingt zustimmen wollen. Obwohl ich einen gewissen Bekanntheitsgrad habe -bin ich keine schlechte Zauberin!

Du gehst aber mit deinem Wissen nicht hausieren. Du wirbst - zumindest meines Wissens nach - nicht irgendwo für die Mitgliedschaft in deinem Tempel. Ich mag mich auch täuschen, aber letztlich macht es doch einen Magier aus, erkannt zu werden ohne sich erkennen geben zu müssen, oder?

Jup das gehört zum Handwerk. Aber dazu brauchst du auch jemand der dir zeigt wies geht. Auch die Magie kommt gelegendlich nicht ohne "Mund zu Ohr" Lehren aus.

Okay, das ist dann wohl der Punkt, wo ich einfach deine Meinung akzeptieren muss. Mir hat niemand gezeigt, wie ich Energien bewegen kann, ich hab das schon von meiner Kindheit an regelmäßig gemacht. Letztlich habe ich mir das selbst beigebracht oder es war schon immer da - so genau kann ich das nicht sagen. Aber ich gebe dir recht, manche Menschen brauchen jemanden der einem zeigt wie es geht. Ich hatte in meinem Leben anderer Lehrer...

Nein, dem stimme ich ganz und gar nicht zu!

Öhm, wie kannst du mir da nicht zustimmen? Die meisten, die ich kennengelernt habe (und ich schrieb am Ende, dass dieser Text auf meinen persönlichen Erfahrungen beruht), kannten sich eben seltenst damit aus. Du bildest da evtl. eine Ausnahme, aber ich schrieb auch "meistens" - das läßt eindeutig Ausnahmen zu ;-)

Nun das sollte erstmal jeden Interesieren der einen Weg in den geistesgebieten einschlägt. Natürlich wird nicht jeder Magier oder Zauberin der eine magische Lehre macht - in dem sinde hast du recht, das den dann später andere Dinge interesieren. Aber dann ist es kein magier mehr, keine Zauberin, sondern Priester oder Heiler - ich habe den Eindruck das du hier keine Unterscheidung triffst, ist das so?

Richtig. Ich sagte eingangs in diesem Text, dass ich bei Menschen, die mit der Magie umgehen, keine Unterscheidung treffe, sonst hätte ich mir in jedem Gebiet ja noch tausend Besonderheiten vornehmen können, die in den einzelnen Gebieten vorhanden sind. Ich persönlich habe mich mittlerweile auch mit Symbolen beschäftigt, dies war jedoch für mich nicht ausschlaggebend um mit der Magie umgehen zu können. Wie ich schon sagte, das konnte ich schon vorher. Wenn man das nun im Zusammenhang damit sieht, dass ich mir mit dem Text meinen Frust von der Seele geschrieben habe, kann man vielleicht auch verstehen, wie es zu dieser Aussage kam. Freut mich aber, dass du diesen Punkt erkannt hast :-)

Irgendjemand sagte mal "Wenn man Magie nicht auf dem Bahnhofsklo ausüben kann, dann taugt sie nichts" - den Spruch finde ich prima ;-)

Nun ja - dann sollten sie sich aber auch nicht über die Turbulenzen beschweren in die sie geraten - wenn man mal ebenso "mit dem Feuer spielt". Jedoch gibt es viele Bereiche gerade im Esoterischen Raum, wo so ein Wirken ungefährlich ist. Wobei wenn mir jemand einfach mal so Riki schickt weil ihm danach ist - sollte er gute schilde haben, weil das geht dann ungefragt an den Absender zurück -und das kann weh tun!
Ich mag so was gar nicht!

*g* Dann gehts uns beiden gleich. Bei mir gehts den Leuten auch meistens schlecht, wenn sie mir ungefragt etwas schicken wollen. Eines der Dinge, die ich erst im Laufe des Lebens erlernt habe durch mein wirken in einer Bruderschaft in der Vergangenheit (ich glaube du weißt, wovon ich spreche). Auch das ist mir jedoch nicht gezeigt worden, sondern ich musste es mir selbst beibringen. Dennoch: Ich bin seltenst in irgendwelche Turbulenzen geraten, mit denen ich nicht umgehen konnte. Und meistens waren diese Turbulenzen selbst verschuldet, weil ich nicht richtig aufgepasst hab. Aber ich muss dir dennoch in Zügen Recht geben, da nicht jeder dies von anfang an so kann. Das musste mir aber auch erst im Laufe der Zeit bewusst werden. Ich hab das immer als selbstverständlich betrachtet.

Es ist richtig das hier auch mit Magie gewirkt wird, aber ist das gleich indiz dafür Magier zu sein?

Nein, aber es zeigt, dass sich deren Magie auch fürs Bahnhofsklo eignet ;-)

Richtig Magie ist einfach - Magiere und Zauberinen jedoch werden von einer harten Ausbildung geformt.

Dem kann ich so nicht zustimmen. Meine Ausbildung war zwar auch hart, aber nicht als Ausbildung deklariert und keinesfalls im klassischen Sinne als Ausbildung zu bezeichnen... Meine Ausbildung ist das Leben selbst...

Nun kannst du sicherlich einwenden, dass ich dann kein Magier bin, keine Zauberin, so wie du es bezeichnen möchtest. Klar, das ist für mich auch kein Problem. Dann haben wir schlicht unterschiedliche Auffassungen von ein- und demselben Begriff. Oder, was vielleicht noch einfacher zu akzeptieren ist, wir hatten vielleicht ganz unterschiedliche Wege um zur Magie zu gelangen und sie zu nutzen.

:-)

Liebe Grüße

Deva

P.S.: Wie gesagt, ich will dir auch nicht mit dem Text zu Nahe treten. Ich hoffe, dir ist das ebenso bewusst wie mir auch ;-)

Cara-Lashtal
02.01.06, 12:15
Guten Morgen Deva,

ich möchte mal eher in einer Komplexeren Form antworten, statt mich wieder auf deine Zitate zu beziehen. Nicht weil ich deine Worte nicht würdigen würde sondern eher - ich gebs zu etwas Zeit zu sparen und das Thema für mich auf zwei drei Punkte zu reduzieren.

he,he - kein Problem wenn wir uns nicht einig sind - das Leben hat so viele Fasetten. Wo bei wir beim ersten Begriff mit Mißverständniss sind.

Lebensenergie ist für mich = Od = Orgon = Chi; d.h. nicht etwas was an mich gebunden ist, was ich aber auch besitze. Das was du meinst nenne ich "Astrallicht oder Aura".

Ich würde ich eine Heilerin nennen, von dem was du so erzählst und mit welcher Gabe du wohl geboren wurdest, was auch nicht immer Leicht ist, eine Alte Seele in einem jungen Körper hat zu weilen starke Problem der Akzeptanz und der Anpassung. Das erlebe ich in der Ausbildung öftersmal die ich anbiete.
Nun nennst du selbst dich aber Magier, ok! Kein Problem. Ist ja kein geschützter Begriff. Auf dem Weg in dem ich gelehrt wurde geht man ungefähr 3-5 jahre den selben Weg, dann spezialisiert man sich: In Magier/Zauberin, PriesterIn oder HeilerIn. D.h. nicht das ich nicht Heilen kann wenn ich will oder das ich Segnen kann wenn ich es brauche. Ich wurde auf allen Wegen nach möglichkeit soweit geschult das ich zumindestens eine freie Entscheidung treffen konnte, doch meine wirkliche Ausrichtung, das was ich bin, bezeichne ich als Zauberin.

Von den Heilern die in der Ausnahme erwähnt wurden - die Geld für ihre Dienste nehmen dürfen (in der Schule aus der ich komme, die neuen Schulen sehen das anderes), meint die Arbeit eines mordernen Schamanen, in der regel benötigt ein HeilerIn viel an Energie und Kraft, jenachdem was oder wie sie auch arbeitet - wenn du z.B. auf medialer Ebene Heilerisch tätig wirst, dann ist das durch aus sehr erschöpfend. Jedoch wenn du das als deine Lebensaufgabe siehst diese Gabe einzusetzen, dann stehst du schon irgendwann vor dem Problem wie du das Finanzierst. Die Dorfgemeinschaft hat immer für ihre Heiler gesorgt - sei es mit Naturalien.

Mich amüsieren diese "Möchtegern Magiere" eigendlich nur noch - wie gesagt sie waren mir mal ein "Dorn im Auge" und ich hab mich mächtig geärgert. Heute sehe ich das gelassener, manchmal wirke ich aufklärerisch, wenn es z.B. meine Schüllerinnen betrifft. Aber ansonsten, einer Schwester, einer Freundin vermag ich auch einen Hinweis zu geben, aber das aufregen bringt nichts - auser Verlust eigener Energie.

Du siehst mich da glaube ich nicht ganz so wie ich mich selbst sehe. Ich habe zwar keine dicke Werbeseite das ich in einem FrauenTempel arbeite, auch nicht für die Ausbildung die ich anbiete - doch ich verstecke das auch nicht. Das ist mein Job hier im esoterischen Bereich und zu dem stehe ich. Wenn jemand nicht damit umgehen kann das ich Schülerinen habe, muß er/sie es halt lassen. Gelegendlich wird dieses System stark kritisiert - nun mich hat das Leben hart gelehrt und es war zum Teil die Höhle. Ich habe jemand vermisst der mir gelegendlich mal wieder einen Hinweis gegeben hätte wo es jetzt weiter geht, statt mich beim "Versuch und Irrtum" nur zu begleiten. Ich achte, respektiere und Liebe meine Lehrer - ein altes Ehepaar - wunderbare Menschen - doch ich hätte mir etwas mehr struktur gewünscht manchmal. Nun ich gebe das weiter sozusagen was mir gefehlt hat ohne dabei den Willen oder die Autodidaktik zu untergraben - im Gegenteil.
Ich glaube es gibt eine Menge Leute die gerade in der esoterik ein Problem mit einem "Lehrer/Schüler Verhältnis" haben. Und nicht jeder Selbstiniiatorische Weg führt meiner Ansicht ins positive...*na hoffe dich jetzt nicht zu gelabbert zu haben*

In einer nahen Zukunft werde ich noch mehr in den Vordergrund treten als bisher - das bringt das irgendwie alles so mit sich - der Fluß des Lebens...

Und nun Heilerin, wie wirst du mit dem Wissen und deiner Erfahrung in Sachen Magie, nun dein Leben gestallten?

Gruß
Cara-Lashtal

Deva
02.01.06, 20:12
Sei mir nicht bös, ich danke dir herzlich für deine Worte. Jedoch habe ich in der nächsten Woche eine harte Prüfung vor mir und ab Montag bin ich für 14 Tage nicht da, daher wird meine Antwort ein wenig auf sich warten lassen. Ich wollte dir nur Bescheid geben, nicht, dass du dich wunderst ;-)

Liebe Grüße

Deva

Morgana
04.01.06, 19:48
Fein, dann kann ich derweil ja mal blöd dazwischen fragen *g*

Cara, die Unterscheidung, die Du zwischen Magier, Priester und Heiler (plus jeweils weibliche Version) triffst, ist mir noch nicht ganz klar.

Unter "Priester" und "Heiler" kann ich mir natürlich etwas vorstellen - das aber mit Magie nur bedingt etwas zu tun hat. Man kann beide Funktionen auf magischem, aber auch auf profanem Weg ausüben, wobei der magische Weg in vielen Fällen sicher eine bessere Wirkung zeigt. Aber ist man dann nicht Magier UND Priester, Zauberin UND Heilerin? Ich komme mit dem Entweder-Oder nicht so ganz klar.

Ich könnte z.B. in einem Ritual durchaus die Funktion einer Priesterin einnehmen, indem ich eine bestimmte Gottheit in den Kreis ziehe - auch wenn ich mich nie als Priesterin bezeichnen würde, wo ich doch gar nicht religiös bin. Und ich kann als Zauberin doch sehr wohl neben anderen Dingen auch Heilungen durchführen. Da gibt es schließlich viele unterschiedliche Wege. Deva hat ein besonderes Händchen für den Umgang mit Energien und kann dadurch Menschen besonders gut auch aus der Ferne helfen. Ich brauche normalerweise ein Medium, an das der Zauber gebunden wird, aber das bedeutet nicht, dass er dadurch weniger effektvoll ist. Er wirkt nur anders - und ist vielleicht ein wenig umständlicher durchzuführen.

Andersherum ist es ja nicht so, dass Deva ausschließlich Heilungen durchführt. Und ich vermute nicht, dass sie sich selbst auf diese Funktion einschränken würde.

In dieser Hinsicht würde mich noch interessieren, ob in Deiner Schule der Heiler- auch mit dem Kämpfer-Begriff verbunden ist. Ich kenne das nämlich andersherum - ein wirklicher Kämpfer ist immer auch ein Heiler. Das natürlich auch wieder im magischen Sinne verstanden und nicht auf irgendwelche Bundis oder Xenas bezogen.

Und noch zum Chi: nach meiner Kenntnislage wird damit sowohl die ganz eigene Kraft, die jeder Mensch von Geburt an besitzt, bezeichnet, als auch die Energie, die von außen, z.B. über Nahrung, Atemluft etc. aufgenommen wird. Insofern ist es beides - sowohl eigen als auch fremd. Man muss sich also entscheiden, mit welcher Art von Chi man arbeitet - und dass es nicht sehr förderlich sein kann, die eigene Substanz zu verwenden, sollte dann logisch sein, denn damit entkräftet man sich ja selbst.

*winkes*
Morgana

Cara-Lashtal
12.01.06, 14:18
Hallo Morgana,

schick das du dich einmischst...*lach*

Also erstmal damit wir nicht auf Mißverständnissen aufbauen, selbst redend kann Fee sich "Magier" nennen oder magischer Heiler" oder "Heilender Magier", das ist wie Jacke und Hose. Ich mache da niemanden Vorschriften.

Nun ich kann gut mit den Unterscheidungen Leben, da es für mich auf dem Weg den ich gegangen bin die verschiedenen Ausrichtungen sind. Den "Krieger" hab ich hier weg gelassen weil diese Richtung in Fees Posting gar nicht in Betracht gezogen wurde.

Es ist meiner Meinung nach Notwendig, sich auf allen bekannten Wegen zu schulen, dann eine Entscheidung zu treffen welcher Weg für einen Selbst und das was man/frau mitbringt am geeignetsten ist.

Ich kann Heilen wenn ich muß, aber es ist nicht mein Weg, ich habe einige Techniken des Heilens erlernen "müssen", damit ich mich eben dann frei entscheiden kann ob ich das will oder nicht. Ich habe mich dagegen ausgesprochen und suche lieber einen "Prister der Heilung" auf wenn ich Seelische Nöte habe oder schlicht einen guten Arzt wenn ich Probleme mit meinem Körper hab.
Natürlich komme auch ich immer wieder in Situationen, manchmal meinen Schülern gegenüber wo ich "Heilen" sollte - ich versuche das weitgehenst zu vermeiden. Den der Heiler der dir "Schmerzen" nimmt, macht dich auf eine gewisse Art abhängig ohne das er das will, einfach durch das entfernen der "Schmerzen".

Können müssen tu ich eigendlich alles, Morgana, wollen nun da bin ich dann Zauberin. Ich mußte auch schon gelegendlich das Gewandt gegen das der Krieger-Pristerin tauschen - aber das ist nur wenns nötig ist, nicht mein Herzensweg. Nun ja ich kann mich auch Magierin nennen nur das gefällt mir nicht.

Meine Einteilung hat nichts ausschließliches - sondern eher etwas von Schwerpunkt!

Naja ich will Fee auch nicht Stigmatisieren in dem ich geschrieben hab ich würd sie eher als Heilerin betrachten, von dem wie ich ihr schreiben auffasste - es wirkt auf mich so als wäre da der Schwerpunkt.

Gruß
Cara-Lashtal

Deva
23.01.06, 21:13
Hallo liebe Cara,

was lange währt, wird endlich gut. Ich hab mir jetzt einfach mal die Zeit zum Antworten genommen ;-)

ich möchte mal eher in einer Komplexeren Form antworten, statt mich wieder auf deine Zitate zu beziehen. Nicht weil ich deine Worte nicht würdigen würde sondern eher - ich gebs zu etwas Zeit zu sparen und das Thema für mich auf zwei drei Punkte zu reduzieren.

Klar, kein Problem. Find ich manchmal auch ganz erleichternd, weil man sonst dazu neigt gewisse Absätze mehrmals zu besprechen obwohl es dazu eigentlich nix mehr zu sagen gibt *grinst*

he,he - kein Problem wenn wir uns nicht einig sind - das Leben hat so viele Fasetten. Wo bei wir beim ersten Begriff mit Mißverständniss sind.

Lebensenergie ist für mich = Od = Orgon = Chi; d.h. nicht etwas was an mich gebunden ist, was ich aber auch besitze. Das was du meinst nenne ich "Astrallicht oder Aura".

Da ich auch im Bereich Reiki tätig bin, ist mir der Begriff des Chi sehr gut bekannt (Chi = Ki), welches ja gemeinhin als (universelle) Lebensenergie bezeichnet wird. Für mich ist dieser Begriff nur einfach nicht passend, da man diesen Begriff auch leicht falsch verstehen kann. Ich gehe mal davon aus, dass es da wohl einen kleinen "Übersetzungsfehler" (naja, oder Übersetzungsmangel, d.h. die Möglichkeiten der korrekten Übersetzung fehlen) gegeben hat. Ein Strich im Chinesischen kann ja ganze Welten bedeuten und vielleicht haben die Übersetzer da keine großen Unterscheidungen getroffen?! Wer weiß das schon. Ich kann nur für mich sagen, dass ich persönlich einen Unterschied zwischen Energie und Lebensenergie machen allein aus der Quelle der Herkunft. Ich hoffe, du verstehst was ich meine ;-)

Ich würde ich eine Heilerin nennen, von dem was du so erzählst und mit welcher Gabe du wohl geboren wurdest, was auch nicht immer Leicht ist, eine Alte Seele in einem jungen Körper hat zu weilen starke Problem der Akzeptanz und der Anpassung. Das erlebe ich in der Ausbildung öftersmal die ich anbiete.

Hum, ich würde mich selbst als gar nichts bezeichnen. Wenn ich es müsste würde ich mich als Menschen bezeichnen, der magisch tätig ist. Ganz einfach, weil mir die ganzen Begrifflichkeiten und Unterscheidungen viel zu anstrengend sind. Da gibt es so viele Nuancen und Unterschiede, die man manchmal gar nicht mehr erkennen kann. Ausserdem hasse ich es, mich auf einen Bereich reduzieren zu müssen. Heilerin wäre für mich schon wieder so einengend, dass ich schon alleine aus Platzangst anfangen würde zu zerstören. Ich bin in meinem Inneren viel mehr als nur Heilerin, Kriegerin usw. - das ist es ja, was mich meiner Meinung nach ausmacht. Eine ähnliche Platzangst kann man bei mir auch bei dem Namen "Fee" beobachten, den ich ja auch häufig im Netz verwende. Es sträubt sich alles in mir, eine Fee nur als das drei-Wünsche-schenkende Wesen zu begrenzen. Das hat mich schon früher aufgeregt und regt mich auch heute noch manchmal auf. Genau wie die vielen Namen die die Menschen für ein und dasselbe Wesen (Fee) gefunden haben (Dryade, Nayade, Elfe, Fee, Alp, Undine, Nixe usw.). Im geschichtlichen Zusammenhang gesehen sind dies tausend verschiedene Begrifflichkeiten für ein und dasselbe Wesen - welches ich z. B. mit dem Namen Fee betitele. Nicht viel anders sieht es auch mit dem Namen Deva aus, der für ganz große Mengen an Wesen steht. Du siehst also, ich lege mich nicht gerne auf eine Eigenschaft fest und genauso tue ich das bei Bezeichnungen für meine magische Arbeit. Ich kann aber verstehen, wenn andere Menschen das gerne tun und wenn du dich gerne Zauberin nennen möchtest, dann tu das (was du ja eh tun wirst) ;-)

Nun nennst du selbst dich aber Magier, ok! Kein Problem. Ist ja kein geschützter Begriff. Auf dem Weg in dem ich gelehrt wurde geht man ungefähr 3-5 jahre den selben Weg, dann spezialisiert man sich: In Magier/Zauberin, PriesterIn oder HeilerIn. D.h. nicht das ich nicht Heilen kann wenn ich will oder das ich Segnen kann wenn ich es brauche. Ich wurde auf allen Wegen nach möglichkeit soweit geschult das ich zumindestens eine freie Entscheidung treffen konnte, doch meine wirkliche Ausrichtung, das was ich bin, bezeichne ich als Zauberin.

Keiner der Begriffe im magischen Bereich ist geschützt. Das ist es ja auch, was ich unter anderem mit dem Artikel zum Teil auch anprangere, weil sich mittlerweile fast jeder Teenie schon als Hexe bezeichnet, wenn es Charmed sieht und im nächsten Moment eine "richtige" Hexe als ungläubig beschimpft. Kein scherz, sowas kommt sogar heute noch vor - so geschehen bei einer Userin bei uns im Forum.

Von den Heilern die in der Ausnahme erwähnt wurden - die Geld für ihre Dienste nehmen dürfen (in der Schule aus der ich komme, die neuen Schulen sehen das anderes), meint die Arbeit eines mordernen Schamanen, in der regel benötigt ein HeilerIn viel an Energie und Kraft, jenachdem was oder wie sie auch arbeitet - wenn du z.B. auf medialer Ebene Heilerisch tätig wirst, dann ist das durch aus sehr erschöpfend. Jedoch wenn du das als deine Lebensaufgabe siehst diese Gabe einzusetzen, dann stehst du schon irgendwann vor dem Problem wie du das Finanzierst. Die Dorfgemeinschaft hat immer für ihre Heiler gesorgt - sei es mit Naturalien.

Das sehe ich ja grundsätzlich auch ein. Allerdings sehe ich in heutigen Zeiten gar nicht mehr die Notwendigkeit, dass man für solche Menschen sorgen müsste. Selbst neben der Heilertätigkeit sollte es möglich sein, einem geregelten Beruf nachzugehen. Allerdings würde ich mich hier dann darauf berufen wollen, die Einzelfälle näher zu betrachten. ;-) Eine Bekannte meiner Mutter z. B. besitzt heilende Hände. Dennoch hat sie es geschafft, sich tagsüber in den Supermarkt zu begeben und dort an der Kasse zu sitzen. Abends ging sie dann ihrer Heilertätigkeit nach - was für sie kein Beruf sondern Berufung war. Lustigerweise war es bei ihr so, dass sie gar kein Geld für ihre Fähigkeit nehmen konnte, denn wenn sie Geld verlangt hat, hat die Behandlung nie funktioniert bzw. gab es arge Rückschläge.

Mich amüsieren diese "Möchtegern Magiere" eigendlich nur noch - wie gesagt sie waren mir mal ein "Dorn im Auge" und ich hab mich mächtig geärgert. Heute sehe ich das gelassener, manchmal wirke ich aufklärerisch, wenn es z.B. meine Schüllerinnen betrifft. Aber ansonsten, einer Schwester, einer Freundin vermag ich auch einen Hinweis zu geben, aber das aufregen bringt nichts - auser Verlust eigener Energie.

Korrekt, dem kann ich nur zustimmen ;-) - allerdings sehe ich manche auch als gefährlich gegenüber ernsthaft interessierten Menschen an. Was mich dann irgendwo manchmal wieder auf den Plan bringt und mich aus der Versenkung auftauchen lässt *grinst*

Du siehst mich da glaube ich nicht ganz so wie ich mich selbst sehe. Ich habe zwar keine dicke Werbeseite das ich in einem FrauenTempel arbeite, auch nicht für die Ausbildung die ich anbiete - doch ich verstecke das auch nicht. Das ist mein Job hier im esoterischen Bereich und zu dem stehe ich. Wenn jemand nicht damit umgehen kann das ich Schülerinen habe, muß er/sie es halt lassen. Gelegendlich wird dieses System stark kritisiert - nun mich hat das Leben hart gelehrt und es war zum Teil die Höhle. Ich habe jemand vermisst der mir gelegendlich mal wieder einen Hinweis gegeben hätte wo es jetzt weiter geht, statt mich beim "Versuch und Irrtum" nur zu begleiten. Ich achte, respektiere und Liebe meine Lehrer - ein altes Ehepaar - wunderbare Menschen - doch ich hätte mir etwas mehr struktur gewünscht manchmal. Nun ich gebe das weiter sozusagen was mir gefehlt hat ohne dabei den Willen oder die Autodidaktik zu untergraben - im Gegenteil.
Ich glaube es gibt eine Menge Leute die gerade in der esoterik ein Problem mit einem "Lehrer/Schüler Verhältnis" haben. Und nicht jeder Selbstiniiatorische Weg führt meiner Ansicht ins positive...*na hoffe dich jetzt nicht zu gelabbert zu haben*

Nein auf keinen Fall. Weißt du, ich hätte mir auch manchmal eine Hand gewünscht, die mich geleitet hätte oder die mir gezeigt hätte, wie dies oder jenes funktioniert. Doch letztlich bin ich nur so stark geworden wie ich bin durch "try and error" (Versuch und Irrtum) gepaart mit ein paar guten als auch schlechten Gruppenerfahrungen. Ich bin sicher noch lange nicht am Ende meines Weges angelagt und habe mein Ziel noch nicht erreicht, aber ich weiß zumindest jetzt, was ich nicht will und was ich definitiv nicht mit mir machen lasse. Lustigerweise haben mich das besonders die Menschen intensivst gelehrt, mit denen ich heute gar keinen Kontakt mehr habe. Hilfestellungen gebe ich gern, allerdings würde ich mich weigern, eine Schülerin anzunehmen - was wohl schlicht und einfach daran liegt, dass ich selbst noch Tonnen zu lernen habe ;-) Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass deine Schülerinnen bei dir bestimmt sehr viel lernen! Das bewundere ich und schätze ich sehr.

In einer nahen Zukunft werde ich noch mehr in den Vordergrund treten als bisher - das bringt das irgendwie alles so mit sich - der Fluß des Lebens...

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Und nun Heilerin, wie wirst du mit dem Wissen und deiner Erfahrung in Sachen Magie, nun dein Leben gestallten?

*schüttel* Da packt sie mich wieder, diese Platzangst, diese Enge, die meine Kehle zuschnürt. ;-)

Mal schauen wo mich der Wind hintreibt, wenn mein Studium beendet ist...

Liebe Grüße

Deva

Morgana
24.01.06, 10:13
Huhu Brutalofee!

Heilerin wäre für mich schon wieder so einengend, dass ich schon alleine aus Platzangst anfangen würde zu zerstören.

*kicher* Das hast Du aber mal schön gesagt!

Ich hab übrigens ein bisschen was zur Bedeutung des Begriffs "Qi" oder "Chi" in meinem Schrein stehen - im Novembermond, Link direkt unter der Überschrift des allgemeinen Textes, falls es Euch interessiert.

Selbst neben der Heilertätigkeit sollte es möglich sein, einem geregelten Beruf nachzugehen.

Ganz so einfach ist das wg. Mangel an Arbeitsplätzen zwar nicht, aber ich halte es trotzdem sogar für ausgesprochen wichtig, dass maggisch Tätige sich ihre Brötchen mit ganz "normalen" Sachen verdienen. Von wegen Erdung und so. In einer Gesellschaft, wo der Heiler, Schamane oder die Dorfhexe sozusagen ein anerkannter Beruf war, war das sicher anders - aber heutzutage muss man aufpassen, dass man den Kontakt zur allgemein anerkannten Realität nicht vollständig verliert. Außerdem denke ich, dass man auch für die maggische Arbeit selbst sein Ohr am Puls der Zeit haben sollte - sofern man darunter eben nicht nur Liebes- und Geldzauber für die persönliche Wunscherfüllung versteht.

Und - sorry, wenn ich abschweife, aber ich find's grad so interessant... - ich denke, dass Kunst auch ein ganz wichtiger Aspekt ist. Sagen die Maat-Leute ja z.B. - ich glaube, bei ihnen gehört das ebenfalls im weitesten Sinne zur Erdung. Ich habe am Wochenende im Radio einen interessanten Bericht über schizoide Persönlichkeitsstörungen gehört. Eine solche hat man schon, wenn man an Geister o.ä. glaubt - wir sind also ALLE betroffen *g*. Nun lassen sich offenbar die gleichen Merkmale bei den meisten Künstlern feststellen, ohne dass sie aber deswegen als "gestört" diagnostiziert werden. Und das soll angeblich daran liegen, dass sie sich durch ihre Kunst eben extorvertiert orientieren und nicht im stillen Kämmerlein mit ihren "Wahnvorstellungen" einschließen. Muss ich bei Gelegenheit mal genauer recherchieren. Aber ich find's schon auffällig, dass wir doch eigentlich alle, wie wir hier versammelt sind, in irgendeiner Weise künstlerisch-kreativ tätig sind - ob nu Sigillen, Webdesign, Texte, Musik oder sonstwas, ist ja egal.

*knutschers*
Morgana

Irisepdeth
21.09.06, 17:30
Mit großer Aufmerksamkeit habe ich eure Posts gelesen und sie sehr interessant gefunden, mitunter ein Grund warum ich diese Diskussion die meines erachtens noch lange nicht vorbei ist wieder hervorkrame.

Ein weiterer Grund ist jener weil ich mich durchaus aus kommunikationstechnischen Gründen als ,,Magier" bezeichne, jedoch die Beschreibungen die ich hier gelesen habe überhaupt nicht auf mich zutreffen, vielleicht kann ich einen neuen Aspekt miteinbringen?

Ein Magier.... mmmhhh nicht klar definiert ist das wohl eher eine Erfahrungssache.

Und für mich ist der Magier ansich ein Mensch der

a.)einen besonderen Bezug zur spirituellen Welt hat, den aber nicht genau deuten kann und sein Leben damit verbringt die Welt auf eine andere Art und weise zu entdecken

b.) sich körperlich, psychisch und spirituell weiterentwickeln möchte und diesen Urinstinkt ,,mehr zu werden als die Summe seiner Teile" ausbauen möchte.

c.) nicht nur Pragmat ist sondern einfach auch ,,verstehen " möchte

d.) besondere Sensibilität für Energie, Felder usw hat und ein natürliches Talent mit eben diesen umzugehen.

e.) Noscere, Audere, Velle, Tacere, Ire --> Der diese fünf Eckpfeiler gerne auslebt

f.) ein bischen eine Alpha-Seite an sich entdeckt hat, der nicht geführt werden will, sondern führt, der nicht reagieren will, sondern agiert, der nicht Wirkung sein möchte, sondern Ursache, nicht aus einem Komplex heraus, nein sondern weil es seinem Naturell entspricht.

g.) begreift das all die oben angeführten Punkte bestenfalls Ziele und Träume sein können auf die er stetig hinarbeitet, denn er weiß:
Wer anfängt etwas zu sein hat aufgehört etwas zu werden!


So, mal kurz wie ich das sehe, was meinen Idealvorstellungen entspricht ;-)
Darauf hinzuarbeiten den evolutionären natürlichen Hang in diese Richtung zu leben ist für mich Teil der Magie.
Ich habe tatsächlich die Einstellung das man als Magier, Zauberin, Hexe usw. geboren wird. Und das nur ganz selten solche zu finden sind, denn jene die ,,nur Interesse" in diese Richtung haben, mögen vielleicht offener sein als andere Menschen, und jene die das krampfhaft erlernen wollen, mögen das vielleicht aus einem Minderwertigkeitskomplex heraus tun, aber Tatsache für mich ist das es jeder lernen kann.

Es ist nur ein Unterschied ob jemand der Talent für Technik hat, jemals besser Klavierspielen kann als ein Musikgenie wie z.B. Mozart und umgekehrt.

Bitte nicht falsch verstehen, ich würde niemals behaupten das echte Magier, Hexen & Co. in irgendeiner art und weise mehr Wert hätten oder wichtiger wären, dann hat man mich falsch verstanden.
Magier sind nicht bessere Menschen, aber halt Menschen von ,,einem anderen Schlag".
Also einfach eine natürliche Affinität gekoppelt mit einem natürlichen Talent in oder aus der Richtung schon von Geburt an.

Ich persönlich war schon immer in allem etwas anders, war empathisch von Geburt an, habe meine Umgebung fasziniert mit erstaunlichem Verhalten, Wissen und Vorkommnisssen. Und als mich peinlicherweise meine Mutter mit 16 nackt & beschwörend vor meinem Zimmer Altar erschreckte, lachte sie nur und meinte: ,, Du konntest ja gar nichts anderes werden!"
Mit 8 erweckte mein Interesse für alles übernatürliche und baute mir den ersten (damals noch christlichen) Altar ins Zimmer.

Magier zu sein ist für mich keine Charaktersache, keine Einstellungssache oder keine Psychosache, sondern schlichtweg ein Talent und ein Schlag von Menschen unter vielen.

Leider stimmen die Profile vieler sogenannter ,,Hexen, Magier & Co." mit Fees Beschreibung überein, aber hier gilt es halt die Nadel im Heuhaufen zu suchen, nur man findet sie. Es ist zwar in Zeiten von Charmed, New Age und günstigen Büchern von Hexe Thea a bisserl schwieriger geworden, aber es geht.
Schließlich erkennt man sich doch untereinander und findet zusammen.

Ich persönlich muss nicht für meine Magie oder Rituale gelobt werden, ich mach es für mich.
Ich muss niemanden helfen oder strafen, wie bei jeder Möglichkeit kommt es draufan wie man seine Kräfte einsetzt und das tu ich nur so wie ich es für richtig halte.
Mir geht es dabei ganz egozentrisch um mich, entwickle ich mich verwirkliche ich durch mich meine Idee und beeinflusse so meine Umwelt.

Ich bin ein Mensch, der Stärken hat und Schwächen, mein IQ liegt bei 133, mein EQ 171 mein SQ ist weit unterm Durchschnitt und es wundert mich das ich überhaupt Freunde habe, bei so manch dämlichen Verhalten was ich zwischenmenschlich an den Tag legen kann.
Ich kann hitzköpfig und temperamentvoll sein, Stur und rechthaberisch.
Ich kann aber auch einfühlsam und kreativ sein.... und reflektiere durch Gespräche wie z.B. mit euch über mein selbst.
Seht Ihr? Ein ganz normaler Mensch, nur mit einem Talent und einer Affinität die ich von Anfang an hatte und ohne die es für mich so wäre als würde mir ein Sinn abhanden kommen.
Einmal von den Schatten weggedreht würde ein aufgeben ,,dieses Themas" einer Erblindung gleichkommen. Transzendenz wäre auch ein Ziel.

Ist das besonders abgehoben? Ist das besonders Strange? Ich glaube nicht, denn das ist meine klare Vorstellung eines Magiers der ich nachjage und die ich auf jeden Fall erreichen möchte.
Abgehoben wär es dann wenn ich so wie manche ,,Rollenspieler Magier" mit dem Würfel in der Hand dahocken würde und glauben ich hätte das bereits alles erreicht.
Nochmal: Wer anfängt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden

lg
Iri

Dana
03.10.06, 17:40
So, jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu... :)

Ich verstehe Devas Haltung sehr gut. Mir sind Kategorisierungen auch immer was Unangenehmes. So wie ich es nicht mag, in irgendwelche Schubladen gestopft zu werden, genauso wenig möchte ich andere schubladisieren. Auf der anderen Seite kommen wir Menschen wohl einfach nicht um ein gewisses Mass an Definitionen herum, weil sonst keine Verständigung möglich ist, wenn wir nicht mindestens einen kleinsten gemeinsamen Nenner finden, wer was unter welchem Begriff versteht.

Aber ich denke die Magier-Debatte zeigt recht schön, wie unterschiedlich ein und der selbe Begriff gefülllt werden kann und das noch viel Schönere daran ist, meiner Meinung nach, dass alle irgendwie recht haben. Für mich ist das ein besonders genialer Askpekt an Spiritualität, das sie noch nicht völlig (hoffentlich nie) vertheoretisiert und kategorisiert ist. Es gibt noch keine geschützten Begriffe, also wer sich Magier nennen darf und wer nicht, weil dazu ein Patent nötig wäre. (Besondere Auswüchse des allseitigen Definitionswahns unserer naturwissenschaftlichen Welt zeigt die Geschicht mit Pluto, der kurzerhand umdefiniert wurde in einen Zwergplaneten!!!) Leider hat dies dann auch die Kehrseite, dass allerhand Missbrauch, wie von Deva und Cara dargestellt, getrieben wird, eben weil sich alles und jeder meint Magier nennen zu können.

Mir persönlich gefallen Irisepdeths Gedanken darüber, was ein Magier ist, besonders gut.

Aber ich würde gerne mehr über Caras Ausbildung erfahren. *neugierig bins* Offenbar wird dort stark mit Begriffen und Zuordnungen gearbeitet und es hört sich irgendwie schulmässig an (ist nicht abwertend gemeint!), was ich mir, die ich auch immer eher Autodidaktin war/bin, gerade beim Umgang mit Magie und Spiritualität überhaupt gar nicht so recht vorstellen kann. Irgendwie finde ich die Vorstellung aber auch reizvoll, denn mir fehlt ab und zu ein bisserl Struktur und eine Lehrein bzw. ein Lehrer.

Ja, Schizophrenie und alle damit verwandten Störungsformen sind ein spannendes Gebiet. Ich durfte mich mit dergleichen in meinem Psychologiestudium ja ausführlich beschäftigen... :? Wenn ich so den Geschichten von Patienten mit einer solchen Diagnose zugehört habe, dann habe ich mich schon immer wieder gefragt, sind sie nun wirklich krank oder nicht einfach hypersensibel und sehen und hören eben Dinge, die "Durchschnittsbürger" nicht hören und sehen? Das ist übrigens auch unter Psychiatern lange noch nicht entschieden. Ich würde es eher so sehen, dass solche Menschen die Informationen, die sie aus verschiedenen Ebenen des Bewusstseins und der Wahrnehmung erhalten, nicht mehr richtig filtern und einordnen können. Und das darin vor allem ihre Störung besteht. Es kann also durchaus sein, dass sie mehr wahrnehmen, aber eben nicht gelernt haben, damit umzugehen, weil sie vielleicht aus einem Umfeld stammen, indem "Übernatürliches" abgelehnt und verteufelt wurde. Was psychotische Menschen von spirituell aufgeschlossenen wie unsereins unterscheidet, ist ihr Leiden an ihren Wahrnehmungen, denn ich denke, wir alle kommen mit unseren "Wahnvorstellungen" ganz gut klar, was bei diesen Menschen meist nicht der Fall ist. Darin sehe ich auch die Aufgabe für mich als Therapeutin/ Heilerin (damit wären wir wieder bei den Begriffen :wink: ), ihnen zu helfen, Frieden mit den Bildern und Vorstellungen, die sie haben zu finden und einen Umgang damit, der für sie stimmt. Das ist natürlich jetzt sehr stark vereinfachend und generalisierend von mir geschrieben und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Vollgültigkeit. :wink:

Ich hoffe mit meinen Überlegungen niemandem auf den Schlips oder ähnliches getreten zu sein. :roll:

Liebe Grüsse allerseits

Dana