Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zhadee meldet sich an
Guten Tag... ich war gestern auf dem Treffen und habe mich dort sehr wohl gefühlt.
Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich mit Tarot und Astrologie. Da ich diese beiden Bereiche weniger als Orakel verwende, sondern eher als Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung verstehe, kam ich zu einer zentralen Frage: lassen sich diese Erfahrungen in den Alltag integrieren oder sollen sie besser etwas für das heimische Kämmerlein bleiben? Ganz klar - meinen Arbeitskollegen erzählte ich zwar, dass ich mich für Tarot und Astrologie interessiere, dann wartete ich einen Moment und dann begann gewöhnlich die Fragerunde, wie *man denn als Krebs ist*. Eine Gleichgesinnte hab ich nie getroffen. Auf Parties ist es ein wunderbares Gesprächsthema, aber vor versammelter Mannschaft hole ich so ungern die Tarotkarten aus dem Handtäschchen. Zudem wird meist als erstes gefragt, *ob da denn was dran ist*. Dann weiss ich auch - besser noch einen GinTonic runterkippen und auf Kinofilme überleiten.
Sprich: ich suche seit einiger Zeit Anschluss an eine Gemeinschaft, die sich mit spirituellen Themen auseinandersetzt.
Hi Zhadee,
es hat uns sehr gefreut, daß du gestern da warst. :o)
Ich beschäftige mich auch seit einigen Jahren mit Tarot (ich bin gerade dabei, meine Webseite neu zu gestalten http://www.architektrix.de)
Ich verwende es ebenfalls kaum noch als Orakel, mich interessiert mehr, was eigentlich im hier und jetzt passiert, daraus wird Zukunft letztendlich gemacht. Ich benutze die Karten mehr im mystsichen Sinne als eine Art Sprache zwischen Unterbewußtsein und Bewußtsein (manchmal auch als Brücke zum kollektiven Unbewußten). Mich interessiert generell die Erforschung persönlicher Bilderwelten, weil das dadurch gewonnene Wissen sehr viel über verborgene Prozesse lehrt. Was am Ende dabei rauskommt, weist dann auch meistens über die Psychologie weit hinaus.
Auf Parties ist es ein wunderbares Gesprächsthema, aber vor versammelter Mannschaft hole ich so ungern die Tarotkarten aus dem Handtäschchen. Zudem wird meist als erstes gefragt, *ob da denn was dran ist*. Dann weiss ich auch - besser noch einen GinTonic runterkippen und auf Kinofilme überleiten.
*kicher*
In meiner alten Firma hab ich regelmäßig meinem schwulen Chef in Liebessachen Karten gelegt... herrjeh! Immer dasselbe: Stäbe und Schwerter, ich hab mal versucht ihm klarzumachen, daß da irgendwie vor lauter Egoismus, Streit und Haarspalterei die Gefühle zu kurz kommen, aber nix zu machen.
Wenn ich Fremden mittlerweile erzähle, daß ich Karten lege, dann erkläre ich es ihnen immer auf die trocken psychologische Art, mit Archetyoen und so. Das beugt dann meistens den abergläubischen Fragen vor und nimmt das magische heraus. Die Aspekte sind nur für Freunde da, von denen ich weiß, daß sie mit dem Tarot auch etwas anfangen können, dann lege ich manchmal aber auch über mehrere Stunden, um ein Thema anzureißen.
Aber irgendwie verfolgt mich das Thema überallhin: Mehrere meiner Kolleginnen legen ebenfalls Karten, sogar meine Teamleiterin legt sich, dadurch ist es aber so gut wie kein Gesprächsthema, weil sie ja schon selber wissen, woran sie sind - das ist erholsam. :)
Liebe Grüße,
Katz
Hallo Zhadee,
herzlich Willkommen hier. Schön, dass Du mit uns ein bisschen diskutieren willst. :-)
Liebe Grüße
Deva
Huhu Zhadee,
das ist ja schön, dass Du gleich mal vorbeischaust.
Für mich war Kartenlegen eigentlich nie ein wirkliches Orakel - naja, ganz am Anfang vielleicht *g* - d.h. ich lege auch nicht um herauszufinden, was in einer weiter entfernten Zukunft geschehen mag, da ich nicht an ein determiniertes Schicksal glaube.
Die Karten geben einen hervorragenden Überblick über die gegenwertige Situation und halten durchaus auch Hinweise darauf bereit, wie unterschiedliche Verhaltensweisen die zukünftige Entwicklung beeinflussen können.
Auch andere Orakel beziehe ich aus dieser Einstellung heraus natürlich auf die Gegenwart. Wobei die Gegenwart halt die Zukunft beeinflusst, aber das irgendwelchen Leuten, die es eigentlich gar nicht wissen wollen, auseinanderzusetzen... nee!
Ich trenne ganz strikt zwischen meinen "normalen" Freunden und Bekannten und denen, die ich in magischen Zusammenhängen kennen gelernt habe. Ganz ab und zu passiert es mal, dass "normale" Bekannte sich als im magisch-esoterischen Bereich durchaus firm und bewanderd herausstellen, da erzähle ich dann schon mal ein bisschen mehr, aber auch nicht alles.
Manchen mag das kompliziert erscheinen, aber für mich persönlich ist das der einfachste Weg und ich fühle mich absolut wohl damit.
*winkes*
Morgana
Huhu Zhadee,
wie du siehst bin ich Novizin hier und hoffe ja bald in den Kreis der Schwestern aufgenommen zu werden *hibbelt auf November*.
Ich beschäftige mich hauptsächlich mit der keltischen Lebensweise, bin eine "Kräuterhex" - muss alles mal ausprobieren *gg* und seit meinem letzten Mond mit Drachenmagie.
Ich freue mich mit dir austauschen zu dürfen.
di-màirt :wink:
So, auch von mir (der Jungschwester *g*) ein herzliches Willkommen.. Schön das unsere Gemeinschaft wächst ! :D
Wenn Du schon das Kartenlegen ansprichst: Mein Kartenset hat für mich eine fast schon personifizierte Bedeutung: Wenn ich wieder mal den Blick fürs Wesentliche verlier stossen sie mich wieder ins meist kalte Wasser der Realität. Der einzige Punkt, an dem wir die Zukunft verändern können ist ja das Hier und Jetzt. Insofern stellt sich mir die Frage ob das jetzt ein "Orakel" ist oder nicht, nicht.
Sonst beschäftige ich mich eher mit der fernöstlichen Weltsicht (Zen, Shugendo), seit neuesten auch viel mit Steinen *winkes zu Deva*
Also nochmals: Willkommen *verbeug*
Lg, Alice
Ich trenne ganz strikt zwischen meinen "normalen" Freunden und Bekannten und denen, die ich in magischen Zusammenhängen kennen gelernt habe. Ganz ab und zu passiert es mal, dass "normale" Bekannte sich als im magisch-esoterischen Bereich durchaus firm und bewanderd herausstellen, da erzähle ich dann schon mal ein bisschen mehr, aber auch nicht alles.
Manchen mag das kompliziert erscheinen, aber für mich persönlich ist das der einfachste Weg und ich fühle mich absolut wohl damit.
Hallihallo und vielen Dank für all die Antworten!
Dieses ist der 3. Versuch einer Fortführung... mal gucken, wie weit ich heute komme. *g*
Die derzeitige Situation in meinem Leben hat wohl sehr viel mit dem Umzug nach Berlin zu tun. 1988 hab ich beschlossen, nach Berlin zu gehen, im Dezember 2003 ist es mir gelungen. Hat also 15 Jahre gedauert, diesen Wunsch zu verwirklichen. Worauf ich mich eingelassen habe, wird sich noch zeigen. Doch erste Entwicklungen sind klar erkennbar. Bisher war es z.B. nicht nötig, zwischen *magischen* und *nicht-magischen* Freunden zu unterscheiden. Sie alle wussten, dass ich mich mit nunja Esoterik beschäftige. Sogar meine Chefin hat sich von mir ihr Horoskop erstellen lassen und sich jeden Monat eine Heilsalbe zusammenrühren lassen.
Hier ist das anders. Als ob mich diese Stadt täglich fragt: "Willst du wirklich diesen Weg gehen?" Es bieten sich zig Möglichkeiten, verloren zu gehen und seine Energie zu zersplittern. Auch hier hat der Tag 24 Stunden, auch hier habe ich begrenzt Kraft - wofür möchte ich (Lebens-)Zeit und Energie nutzen? Eine Trennung ergibt sich fast automatisch. Noch nie in meinem Leben musste ich so genau wissen, was ich will.
Seit ich hier lebe, entdecke ich den Tarot neu. Eigentlich hatte ich damit abgeschlossen, die Bilder sprachen nicht mehr zu mir. Auch die Astrologie wurde mir schal. Die Rückkehr des Saturns? Geschenkt. Aber hier spüre ich komischerweise den Mond - obwohl ich sie weniger sehe als bisher gewohnt. Früher zog sie über den Himmel, wandelte sich, ohne dass ich sonderliche Kräfte wahrnahm. Gut - die Putzattacke unterm Jungfraumond, aber das wars. Gestern unterm Skorpionmond erlebte ich mich äusserst kriegerisch - ich zog es vor, den Mund zu halten. Es genügte, jemanden anzugucken...
Diese neuen Erfahrungen habe ich begonnen, aufzuschreiben. Es gibt einfach niemanden, dem ich davon erzählen kann. Verwunderlich, dass ich hier den Deckel hochhebe. Dafür bin ich euch sehr dankbar, dass ihr diese Plattform geschaffen habt. Das gleiche gilt für Architektrix und Metamagicon - so viel Zeit habe ich noch nie für eine HP aufgebracht.
Auf Diskussionen freue ich mich auch - wobei ich allerdings vorausschicken möchte, dass ich mit einer persönlichen Umstrukturierung beschäftigt bin und daher wahrscheinlich entweder zuwenig weiss oder mit hanebüchenen Binsenweisheiten rausplatze, die ich 2 Tage später revidieren muss. Wie gesagt: ich entdecke sehr viel Altbekanntes neu, als hätte ich es noch nie gesehen.
Ich trenne ganz strikt zwischen meinen "normalen" Freunden und Bekannten und denen, die ich in magischen Zusammenhängen kennen gelernt habe. Ganz ab und zu passiert es mal, dass "normale" Bekannte sich als im magisch-esoterischen Bereich durchaus firm und bewanderd herausstellen, da erzähle ich dann schon mal ein bisschen mehr, aber auch nicht alles.
Manchen mag das kompliziert erscheinen, aber für mich persönlich ist das der einfachste Weg und ich fühle mich absolut wohl damit.
A:----Ja, mir gehts auch so. Auch ich hab viiiiele Freunde/Bekannte, die nix von meiner esoterischen Ader wissen. Nur hab ich teilweise auch Hemmungen, WENN ich dann endlich jemanden esoterischen kennenlern, dass ich dann übers esoterische sprech. Ich hab dann immer das Gefühl (und jetzt lacht nicht! *g*) dass ich eh nur offensichtliches sag oder dass der/die andere doch das eh schon alles weiss oder dass das ein totaler Blödsinn ist was ich mir so zusammenspinn. Meist stellt sich das dann aber eh als Quark heraus - und das was ich zu sagen hab IST sinn/inhaltsvoll :lol:
<Aber hier spüre ich komischerweise den Mond - obwohl ich sie weniger sehe als bisher gewohnt. Früher zog sie über den Himmel, wandelte sich, ohne dass ich sonderliche Kräfte wahrnahm. Gut - die Putzattacke unterm Jungfraumond, aber das wars. Gestern unterm Skorpionmond erlebte ich mich äusserst kriegerisch - ich zog es vor, den Mund zu halten. Es genügte, jemanden anzugucken...
Diese neuen Erfahrungen habe ich begonnen, aufzuschreiben. Es gibt einfach niemanden, dem ich davon erzählen kann. Verwunderlich, dass ich hier den Deckel hochhebe. Dafür bin ich euch sehr dankbar, dass ihr diese Plattform geschaffen habt. Das gleiche gilt für Architektrix und Metamagicon - so viel Zeit habe ich noch nie für eine HP aufgebracht.
A:----Jeder von uns erlebt die Monde auf Ihre ganz persönliche Art. Deshalb haben wir ja die Schreine, damit wir uns darüber austauschen können *g*
<Auf Diskussionen freue ich mich auch - wobei ich allerdings vorausschicken möchte, dass ich mit einer persönlichen Umstrukturierung beschäftigt bin und daher wahrscheinlich entweder zuwenig weiss oder mit hanebüchenen Binsenweisheiten rausplatze, die ich 2 Tage später revidieren muss. Wie gesagt: ich entdecke sehr viel Altbekanntes neu, als hätte ich es noch nie gesehen.
A:----Du und 20000 andere Leute *lach* Siehe oben .. ich weiss ja auch nix *kicher* Ich glaube, wir sind hier alle keine Perfektionisten und Intellektuellen Allwissende, als hab mal keine Hemmungen :wink:
Huhu Zhadee :)
Hier ist das anders. Als ob mich diese Stadt täglich fragt: "Willst du wirklich diesen Weg gehen?" Es bieten sich zig Möglichkeiten, verloren zu gehen und seine Energie zu zersplittern. Auch hier hat der Tag 24 Stunden, auch hier habe ich begrenzt Kraft - wofür möchte ich (Lebens-)Zeit und Energie nutzen? Eine Trennung ergibt sich fast automatisch. Noch nie in meinem Leben musste ich so genau wissen, was ich will.
Seit ich hier lebe, entdecke ich den Tarot neu. Eigentlich hatte ich damit abgeschlossen, die Bilder sprachen nicht mehr zu mir. Auch die Astrologie wurde mir schal. Die Rückkehr des Saturns? Geschenkt. Aber hier spüre ich komischerweise den Mond - obwohl ich sie weniger sehe als bisher gewohnt. Früher zog sie über den Himmel, wandelte sich, ohne dass ich sonderliche Kräfte wahrnahm. Gut - die Putzattacke unterm Jungfraumond, aber das wars. Gestern unterm Skorpionmond erlebte ich mich äusserst kriegerisch - ich zog es vor, den Mund zu halten. Es genügte, jemanden anzugucken...
Das ist mir auch aufgefallen, als ich vor ein paar Jahren nach Berlin gezogen bin. Die Stadt kostet einen manchmal viel Kraft, aber inmitten dieses Trubels findet man oft erstaunliche Lücken. Mir fiel eines Tages z.B. auf, daß die Vögel tatsächlich lauter zwitschern können als die Autos, irgendwie drängt sich da etwas durch die Ritzen im Beton, als könne selbst die Stadt die Erde darunter nicht ganz verdecken. Manchmal macht sich das durch einen Haufen übelst krakeelender Spatzen im Gebüsch am Straßenrand bemerkbar, manchmal ist der Geruch, der in der Luft liegt, wenn es z.B. gerade frisch geregnet hat. Manchmal spaziert man durch eine unscheinbare Straße und wird hinterrücks von der Vergangenheit angefallen. Es ist immer wieder faszinierend.
Diese neuen Erfahrungen habe ich begonnen, aufzuschreiben. Es gibt einfach niemanden, dem ich davon erzählen kann. Verwunderlich, dass ich hier den Deckel hochhebe. Dafür bin ich euch sehr dankbar, dass ihr diese Plattform geschaffen habt. Das gleiche gilt für Architektrix und Metamagicon - so viel Zeit habe ich noch nie für eine HP aufgebracht.
Das freut mich, genau das wollten wir nämlich erreichen, unsere Gäste zu interessieren und ihnen einen Ort des Austauschs zu bieten, an dem sie sich wohlfühlen können, keine Massenveranstaltung, aber dafür ein Ort, an dem man sich seine Erfahrungen und Gedanken von der Seele schreiben kann.
Auf Diskussionen freue ich mich auch - wobei ich allerdings vorausschicken möchte, dass ich mit einer persönlichen Umstrukturierung beschäftigt bin und daher wahrscheinlich entweder zuwenig weiss oder mit hanebüchenen Binsenweisheiten rausplatze, die ich 2 Tage später revidieren muss. Wie gesagt: ich entdecke sehr viel Altbekanntes neu, als hätte ich es noch nie gesehen.
:)
Schreib ruhig, wir sind ja nicht hier, um zu beurteilen, sondern eben gerade um Dinge zu entdecken, zu erforschen oder zu vertiefen.
Es geht uns ja allen so, daß wir für unser Lebensgefühl besondere Erfahrungen machen, plötzliche Eingebungen haben oder tiefgreifende Erkenntnisse, die, wenn man sie in Worte faßt, sich wie Binsenweisheiten anhören.
Und was heißt hier zuwenig wissen! Es geht ja weniger um das Wissen, als darum, was man letztlich daraus macht. Ich kenne viele Leute, die das "Wissen" zum Selbstzweck betreiben, aber praktisch nichts damit anfangen können. Das liegt oft eben daran, daß sie nicht in der Lage sind, Altbekanntes mit anderen Augen zu sehen. Das bedeutet dann aber auch, daß sie es in keinen Bezug zu sich selbst, ihrem Leben und ihren bisherigen Erfahrungen setzen können, und daß sie ihr Leben nicht ohne weiteres umstrukturieren können, weil sie oft den Mut zur Lücke nicht haben.
Liebe Grüße,
Katz
Das ist mir auch aufgefallen, als ich vor ein paar Jahren nach Berlin gezogen bin. Die Stadt kostet einen manchmal viel Kraft, aber inmitten dieses Trubels findet man oft erstaunliche Lücken. Mir fiel eines Tages z.B. auf, daß die Vögel tatsächlich lauter zwitschern können als die Autos, irgendwie drängt sich da etwas durch die Ritzen im Beton, als könne selbst die Stadt die Erde darunter nicht ganz verdecken. Manchmal macht sich das durch einen Haufen übelst krakeelender Spatzen im Gebüsch am Straßenrand bemerkbar, manchmal ist der Geruch, der in der Luft liegt, wenn es z.B. gerade frisch geregnet hat. Manchmal spaziert man durch eine unscheinbare Straße und wird hinterrücks von der Vergangenheit angefallen. Es ist immer wieder faszinierend.
Schreib ruhig, wir sind ja nicht hier, um zu beurteilen, sondern eben gerade um Dinge zu entdecken, zu erforschen oder zu vertiefen.
Es geht uns ja allen so, daß wir für unser Lebensgefühl besondere Erfahrungen machen, plötzliche Eingebungen haben oder tiefgreifende Erkenntnisse, die, wenn man sie in Worte faßt, sich wie Binsenweisheiten anhören.
Und was heißt hier zuwenig wissen! Es geht ja weniger um das Wissen, als darum, was man letztlich daraus macht. Ich kenne viele Leute, die das "Wissen" zum Selbstzweck betreiben, aber praktisch nichts damit anfangen können. Das liegt oft eben daran, daß sie nicht in der Lage sind, Altbekanntes mit anderen Augen zu sehen. Das bedeutet dann aber auch, daß sie es in keinen Bezug zu sich selbst, ihrem Leben und ihren bisherigen Erfahrungen setzen können, und daß sie ihr Leben nicht ohne weiteres umstrukturieren können, weil sie oft den Mut zur Lücke nicht haben.
jaja, der Mut zur Lücke. In meinem Kopf sind oft Lücken. Irgendwann hab ich mal kapiert, dass ich dann auf mein Gegenüber oder auf die Umgebung achten soll.
jetzt hoff ich mal, dass ich ordentlich zitiert hab...
(wenn ich nachguck, ist alles Geschriebene dahin)
huhu zusammen!
Die Berliner Spatzen machen mich glücklich. Ich hab mir allen Ernstes ein Vogelhäuschen zugelegt und mittlerweile kommen mind. 10 Spatzen. Die sollen ja nicht nur von Kebabbröseln leben, ein paar Sonnenblumenkerne können ihnen bestimmt nicht schaden... :D
Für einen Hinterhof scheint mir das eine Menge Spatzen zu sein.
Vielleicht weil hier soviel Beton ist, fällt mir das bisschen Natur extrem auf. Vom Fenster aus sehe ich weder Mond noch Sterne, da muss ich schon in den Hof hinausgehen. Aber was ich mir überhaupt nicht erklären kann - an manchen Tagen scheint Energie aus dem Boden hochzusteigen. Und in meinem Bauch ist urplötzlich *lachende Energie*, während ich mit einem bescheuerten Grinsen rumstehe und so gar nix damit anzufangen weiss.
Hier scheint auch alles schneller abzulaufen. Die Arbeit laugt mich schneller aus, andererseits erhole ich mich auch schneller. Situationen werden schneller unerträglich, mir geht die Geduld schneller abhanden. Dafür lerne ich schneller als gewohnt. Dabei habe ich wirklich nicht viel mit Leuten zu tun (mal abgesehen von der Arbeit). Irgendwas scheint hier anders zu sein. Manchmal kenne ich mich selbst nicht mehr. Aber ich wollte ja unbedingt was Neues ausprobieren... und nun hab ich den Salat. :shock:
Ich befinde mich noch im 1. Berliner Jahr. Im Dezember werde ich Bilanz ziehen, was sich nun alles verändert hat.
Hey Zhadee,
sag mal, bist Du eigentlich auch auf dem nächsten Berliner Stammtisch anwesend? Dann könnten die "anderen" von uns Dich auch mal kennenlernen :-)
Liebe Grüße
Deva
Naja, für mich ist es eigentlich auch erst in Berlin mit der Magie so richtig losgegangen. Vorher hab ich zwar schon Hexenbüchlein gelesen und mich heimlich für dies und das interessiert, hätte aber halt nie gewagt, mit meinen Freunden und Komilitonen, die meist nur meine rationale Seite kannten, darüber zu reden.
Und eigentlich wären die Bedingungen in meiner Studienstadt viel besser gewesen - man war in nullkommanix draußen in der Natur - ich hatte eh meinen persönlichen Baum am Waldrand, der mir auch irgendwann meinen Zauberstab geschenkt hat - und hätte ich mich mal ernsthaft umgesehen, hätte ich mich vor Wicca-Coven und anderem Krams kaum retten können.
In Berlin hab ich auch erstmal ein gutes Jahr Eingewöhnungszeit gebraucht - bis ich dann einen festen Job hatte, und so - aber das erste, was ich dann tat, als mein Leben wieder so halbwegs in geregelten Bahnen verlief war, mal spaßenshalber "Hexen" in eine Suchmaschine einzugeben - und danach wurde das ganze ziemlich schnell zum Selbstläufer.
Bisher hab ich immer gedacht, die Beschleunigung, die ich auch immer wieder erfahren habe, hätte was mit dem Internet zu tun, aber vielleicht spielt Berlin da tatsächlich auch eine Rolle.
Die Stadt ist vom "energetischen" her schon echt der Hammer. Es gibt Orte, da kann ich richtig auftanken - trotz Autolärm und Menschenmassen - und andere, da kriegen mich keine 10 Pferde hin, wenn ich nicht unbedingt muss (Ku'damm z.B. - gräßlich!).
Es gibt sogar die ein oder andere wilde Ecke, mehr oder weniger mitten in der Stadt. Zumindest hatten wir mal eine, an der man sogar ungestört Feuer machen konnte - Jawar & ich sind prinzipiell dabei, eine neue zu suchen, aber irgendwie lassen wir's gerade ein bisschen schleifen *flöt*
Wenn ich so über meine Highlights nachdenke, dann sind das, in ungeordneter Reihenfolge:
- Alexanderplatz und Umgebung
- Pergamon-Museum
- Müggelberge
- Trümmerberg im Volkspark Friedrichshain
- Scheunenviertel
- Treptower Park
Unter den Linden und um den Reichstag rum war es vor 10 Jahren auch noch richtig toll, aber das hat sich durch die ganzen Baumaßnahmen leider geändert.
Insgesamt bin ich deutlich auf Ost-Berlin fixiert, wie man sieht. Der Westen kommt mir immer ein wenig langweilig und spießbürgerlich vor - Kreuzberg und Neukölln mal ausgenommen.
Ich find's auf jeden Fall immer wieder interessant, die verschiedenen Gesichter von Berlin auf sich wirken zu lassen. Und "Natur" beobachten kann man hier ne ganze Menge, wenn man die Augen offenhält - inzwischen kommen ja Wildschweine, Füchse und sogar Eichelhäher in die Stadt. Ich hab sogar schon Bussarde über Mitte kreisen sehen. Und wenn z.B. die Linden blühen, dann kommt man sich manchmal fast vor wie im Märchen...
Andererseits habe ich auch gelernt, dass man regelmäßig raus in die RICHTIGE Natur fahren muss, sonst kriegt man doch irgendwann den Großstadtkoller *g*
Hey Zhadee,
sag mal, bist Du eigentlich auch auf dem nächsten Berliner Stammtisch anwesend? Dann könnten die "anderen" von uns Dich auch mal kennenlernen :-)
huhuuuu Deva
Stammtisch? Der am 20. November? Oder was ganz anderes? Würde sehr gerne kommen (falls es mir erlaubt ist... und wenns der Dienstplan gestattet)
Zhadee
Wenn ich so über meine Highlights nachdenke, dann sind das, in ungeordneter Reihenfolge:
- Alexanderplatz und Umgebung
- Pergamon-Museum
- Müggelberge
- Trümmerberg im Volkspark Friedrichshain
- Scheunenviertel
- Treptower Park
Insgesamt bin ich deutlich auf Ost-Berlin fixiert, wie man sieht. Der Westen kommt mir immer ein wenig langweilig und spießbürgerlich vor - Kreuzberg und Neukölln mal ausgenommen.
Andererseits habe ich auch gelernt, dass man regelmäßig raus in die RICHTIGE Natur fahren muss, sonst kriegt man doch irgendwann den Großstadtkoller *g*
huhuuuuu Morgana
Alexanderplatz ist komisch. Immer so ein wilder Wind. Wenn ich da ankomme, fühl ich mich erstmal richtig wirr. Die andern Orte kenne ich nicht. Ich find den Kreuzberg sehr schön. Da ist ein Stein, den ich gleich getauft und für mich beschlagnahmt hab... :D
An Halloween werde ich meine *traditionelle* Wanderung machen - das erste Mal in dieser Stadt. Bisher bin ich immer durch den Wald gewandert... mal gucken, wie es dieses Jahr wird.
Berlin scheint ein Katalysator zu sein - Prozesse laufen wohl wesentlich schneller ab. Irgendjemand hat mir erzählt, es sei ein Kraftort Gaias. Wobei ich selten so dermassen kaputte Leute wie hier gesehen hab. Keine Ahnung, aber ich werde das noch erforschen.
Ähnlich wie du hab ich mich mehr oder minder intensiv mit *Magie* beschäftigt, aber wirklich eilig hatte ich es nicht. Das kam erst hier. Plötzlich hatte ich das Gefühl, keine Zeit mehr verlieren zu dürfen. Das steigerte sich im August fast zu Angstzuständen vor lauter verpassten Gelegenheiten, nach denen ich mein Hirn durchforstete. Als ich *hexen berlin* in google eingab, ärgerte ich mich, dieses nicht schon vielvielviel früher getan zu haben. Dabei bin ich vorher gar nicht auf die Idee gekommen. Merkwürdig, sehr merkwürdig das.
huhuuuu Deva
Stammtisch? Der am 20. November? Oder was ganz anderes? Würde sehr gerne kommen (falls es mir erlaubt ist... und wenns der Dienstplan gestattet)
Zhadee
Hallo Zhadee,
ja, genau den meinte ich. Natürlich darfst Du gerne kommen (sonst hättest Du die Info bestimmt auch noch nicht erhalten) und ich würde mich freuen, Dich gerne mal persönlich kennenzulernen. Ich bin dann nämlich auch mal in Berlin ;-)
Liebe Grüße
Deva
Hallo Zhadee,
ja, genau den meinte ich. Natürlich darfst Du gerne kommen (sonst hättest Du die Info bestimmt auch noch nicht erhalten) und ich würde mich freuen, Dich gerne mal persönlich kennenzulernen. Ich bin dann nämlich auch mal in Berlin ;-)
Liebe Grüße
Deva
Huhuuuu Deva
mit dem 20. November sieht es schlecht aus, da ich wahrscheinlich arbeiten muss... aber ich werde versuchen, den Tag frei zu bekommen. Bis dahin freu ich mich besser eher nicht :roll: grrrrrrrrins
xxxxxxxxx Zhadee
Hi Zhadee,
ich drücke die Daumen, dass Du kommen kannst. Ich denke, Du wärst auch eine Bereicherung beim Workshop zum Thema Empathie ;-)
Alles Liebe
Deva
hurra..... ich kann am 20. kommen!!!!
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